Blum zum Geschäftsjahr 2021/2022

Blum

How does it work?

14. Juli 2022, 11:26
Philipp und Martin Blum, virtuell vor ihrem Werk in China

Der Imagefilm, der zum Einstieg in die Jahreswirtschaftspressekonferenz des Vorarlberger Beschlagriesen Blum am Donnerstagvormittag lief, könnte auch von Ikea oder BMW produziert worden sein. Sehr hochwertig, mit Storyline und einem Claim, der nach Kreativagentur klingt. „How does it work?“, fragen die Blum-Figuren im Clip immer wieder, wenn sie vor einem Schubkasten stehen, der gerade von selbst auf- oder zugegangen ist, wenn sich ein Handy in einer Schublade auflädt oder eine Küchenzeile hinter einer Möbelfront verschwindet.

How does it work? Das kann man sich auch fragen, wenn man auf die Blum-Zahlen blickt, die per 30. Juni im zurückliegenden Geschäftsjahr des Beschlagfiesen aufgelaufen sind. Eine Umsatzsteigerung von 11,2 Prozent kann Blum melden, einen Umsatz von 2,6 Mrd Euro, Wachstum nahezu in allen Märkten, sogar und trotz Lockdown in Shanghai im asiatisch-pazifischen Raum. 

266 Mio Euro mehr machten die Höchster in 2021/2022. Martin und Philipp Blum führten gemeinsam durch die Zahlenschau und kamen natürlich immer wieder auf den Einsatz ihres Teams (9.422 Mitarbeiter sind es mittlerweile), ihre Produkte und ihre Innovationen zu sprechen, die alle zusammen mitgeholfen hätten, um trotz der weltweiten Krisen auf dieses Ergebnis zu kommen. Apropos: Zum Ergebnis sagten die beiden nichts.

Klar ist: Die Preiserhöhungen, die auch Blum durchziehen musste, sie haben ihren Anteil am Umsatzplus. Insgesamt hat Blum, wie Philipp Blum sagt, aber „von der globalen Nachfrage nach Küchen und Möbeln profitiert. Das bezieht sich nicht nur auf die Quantität, sondern auch auf die Qualität. Die Menschen suchen nach hochwertigen Lösungen.“  

Viel war auf der Pressekonferenz von den Krisen und Problemen dieser Zeit die Rede, von den Verfügbarkeiten bei Rohmaterialien, von Preisen im Steigflug, von Erdgas und erneuerbaren Energien, von den Megaproblemen in der Logistik und im Frachtbereich, vom Mangel an Schiffen und Fahrern. Demgegenüber stehen große Trends wie die Elektrifizierung im Möbel. 

Das gesamte Investitionsvolumen für das vergangene Wirtschaftsjahr beträgt 339 Mio Euro, über 200 Mio Euro davon gingen allein in die Mitarbeiter und die acht Werke in Vorarlberg. Das Werk in Polen wird bis Herbst 2023 mächtig ausgebaut. Der 60.000 qm neue Standort in China ist in diesem Frühjahr ans Netz gegangen. Nur: Martin und Philipp Blum waren noch gar nicht dort, Lockdown-bedingt. Soll aber bald nachgeholt werden.

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