Funkiskök

Kundenkontakt first

10. November 2021, 14:50
Quelle: Funkiskök

Beim schwedischen Küchenmöbelbauer Funkiskök steht Expansion nicht an erster Stelle.  

Die Macher von Svenska Funkiskök AB bezeichnen ihr Unternehmen zwar nicht explizit als Online-Küchenschmide, denn das Team um Gründer Rikard Jakobsson beackert auch eine stationäre Schiene mit zwei Showrooms in Stockholm und der südwestlich gelegenen Kleinstadt Lindome. Aber eigentlich kommen die skandinavischen Kunden schon über die digitalen Kanäle zu Funkiskök. Und sind sie dann auf der hauseigenen Website gelandet, nutzen sie auch gern das Skizzen- und Planungstool. Häufig sei diese Planung dann so passgenau, dass sie in den allermeisten Fällen recht unproblematisch und schnell zu einer kompletten Bestellung in den Laden oder übers Telefon führt. Dann spendiert Funkiskök seinen Kunden in Sachen Selbstküchenplanung gleich mal ein kräftiges Lob.___STEADY_PAYWALL___ 

In einem durchschnittlichen Jahr - wobei es für Funkiskök eigentlich noch nicht so viele normale Jahre gab – werden etwa 100 Küchen verkauft; die obere preisliche Grenze liegt bei rund 15.000 Euro pro Kommission.

Die Firma ist klein und noch ganz jung, hervorgegangen aus einem ebenfalls von Rikard Jakobsson ins Leben gerufenen, lange bestehenden Unternehmen, das sich ebenfalls vor Jahren auf und handgefertigte Einbauküchen spezialisiert hatte.

Funkiskök hat mit Original, Modern und Modul ganz übersichtlich drei Küchenlinien, die sich alle in die Tradition des schwedischen Funktionalismus einordnen lassen. Besonders die beiden Serien Original und Modern sind typisch für diese Designrichtung, die im ganzen Land und nicht nur in Stockholm in vielen Lebens- und Wohnbereichen präsent ist. Das Programm Modul stehe eher der Shakerküchen-Tradition nahe, erklären Jakobsson und sein Team.

Im vergangenen Jahr haben der Küchenschmiede vor allem die steigenden Materialkosten und Lieferprobleme beim Kiefernholz zu schaffen gemacht, aber dennoch laufe es auch im zweiten Corona-Jahr gut, sagen die Schweden. Mit allen ihren Kunden seien sie in gutem Austausch und das ist beiden Seiten – den Küchenbauern und den Kunden - sehr wichtig.

„Wir diskutieren regelmäßig darüber, ob unser kleines Unternehmen außerhalb der nordischen Grenzen wachsen sollte. Denn Expansion ist nicht immer das Beste, was eine kleine Firma tun kann. Und wir mögen unsere Kunden sehr und den direkten Kontakt, den wir als Eigentümer mit ihnen haben“, sagen die beiden. Auf alle Fälle möchte man gesund wachsen. „Schauen wir mal, was die Zukunft bringt“, sagt Jakobsson.

 

 

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