Von der Küche ins Bad

Schock

Von der Küche ins Bad

04. Januar 2022, 11:47
Unternehmenszentrale von Marmorin

Vor nicht ganz einem Jahr kam der Spülenhersteller Schock aus Regen unter das Dach des Beteiligungsriesen Triton. Derzeit befinden sich 50 Unternehmen mit einem Gesamtumsatz von rund 18,1 Mrd Euro und rund 104.500 Mitarbeitern im Triton-Portfolio. Die Möglichkeiten sind mit diesem Backround offenkundig vielschichtig. Denn zum Jahresstart kann Schock-Boss Ralf Boberg einen ziemlichen Hammer melden: Schock kauft den Polen Marmorin.

Marmorin mit Sitz im polnischen Wschowa fertigt freistehende Badewannen sowie Wasch- und Duschbecken und exportiert viel nach Nordamerika. Marmorin gilt als innovativ und kreativ und ist der größte Produzent von Kunst- oder Gussmarmor-Becken in Europa – somit auch wichtiger Lieferant vieler Küchenmöbelproduzenten, die sich auf den Weg ins Bad aufgemacht haben.

So ist der Deal sicher einerseits mit Schock-CEO Boberg so zu erklären: „Marmorin bietet hervorragende Produkte an, hat großes Material- und Design-Know-how und eine Kundenbasis, mit der wir weitere Potenziale in den USA erschließen können. Mit der Akquisition unterstreichen wir unsere Ambition, unsere Position in diesem zentralen Wachstumsmarkt weiter auszubauen.“ Für Schock können sich aber wohl auch Synergien im Geschäft mit der Küchenmöbelindustrie ergeben.

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