Alma-Küchen

So gut wie fix

23. August 2021, 12:40
Alma-Küchenstudio in Köln

Ab dem 1. September soll die Alma-Küchen GmbH & Co. KG aus Ahaus einen neuen Eigner haben, dann wird der Vertrag mit einer Investorengruppe unter Führung des Unternehmers Ludger Gausling aus Heek unterzeichnet. Das teilte der vorläufige Insolvenzverwalter Michael Mönig, am heutigen Montag mit. Laut INSIDERn werden auch die drei bisherigen Hülsta-Manager Michael Schulte, Carsten Hamann und Andreas Kauling bei Alma andocken. Alle 170 Beschäftigten des 1971 gegründeten in NRW aktiven Direktvermarkters sollen übernommen werden. Käufer Gausling habe das Unternehmen bereits im vorläufigen Verfahren bei der reibungslosen Abwicklung des erfreulichen Auftragsbestandes von Alma im Insolvenzverfahren unterstützt, um so die fristgerechte Auslieferung durch das Unternehmen zu erreichen, heißt es seitens des vorläufigen Verwalters.

„Wir werden die Produktion effizienter gestalten und dann vor allem das enorme Potenzial des Direktvertriebs von Einbauküchen ausschöpfen. Wir wollen auf diese Weise nachhaltig wachsen“, lässt sich Gausling zitieren. Dieses Wachstum soll auch durch eine zukünftige Ergänzung der aktuellen Geschäftsführung erreicht werden, um den Ausbau der Geschäftsbereiche zu beschleunigen. Heißt übersetzt: Geschäftsführer Frank Eberle bleibt an Bord und bekommt Gesellschaft. 

Alma-Küchen hatte Ende Juni beim zuständigen Amtsgericht Münster Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt. Seither habe man den Geschäftsbetrieb stabilisieren, vorhandene Aufträge vertragsgemäß weiterbearbeiten und neue Aufträge entgegennehmen können. Die Produktionsgebäude am Standort Ahaus verbleiben weiter im Besitz der Gründerfamilie Meyer.

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