Alma-Küchen

Beim Amtsgericht

27. Juni 2021, 18:28
Alma-Küchen-Studio in Köln

Laut Münsterland Zeitung musste der Direktvermarkter Alma-Küchen in der letzten Woche Insolvenzantrag beim Amtsgericht Münster stellen. Der Geschäftsbetrieb laufe derweil weiter. 2010 war der langjährige Steinhoff-Deutschland-Gf Frank Eberle bei Alma eingestiegen, es war eine Insolvenz ab 2007 vorausgegangen. Einen weiteren großen Unternehmensanteil hält laut Handelsregister eine Erbengemeinschaft. Die Firmengründer Aloys und Maria Meyer sowie ihr Sohn Thomas waren in den letzten Jahren verstorben.

Alma betreibt neben dem Werk in Ahaus eigene 13 Küchenstudios und einen Musterküchenabverkauf und konzentriert sich auf NRW.

Die letzte veröffentlichte Bilanz ist von 2019. Damals wurden knapp 100.000 Euro Jahresüberschuss erzielt. Eine Umsatzangabe ist nicht enthalten.– Alma gibt seine Mitarbeiterzahl auf der Firmenhomepage mit 170 an, es werden rund 3.000 Küchen im Jahr produziert.

Holger Voskuhl, Sprecher des vorläufigen Verwalters Michael Mönig soll gegenüber der Lokalzeitung gesagt haben, dass „eine unklare Immobiliensituation“ der Grund für den Insolvenzantrag gewesen sei. Diese hätte mittelfristig dazu führen können, dass Stammsitz und Produktionsstandort des Unternehmens gefährdet sein könnten.

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