Interzum @home

Die Kölner laufen sich warm

19. April 2021, 15:43
Gut vernetzt mit dem, Discovery Graph der Interzum

In Köln laufen die letzten Vorbereitungen für die bald startende Interzum @home an, die Kölnmesse-COO Oliver Frese am 4. Mai eröffnen wird. Auf der digitalen Messe werden bereits von der Interzum bekannte Elemente ebenso eingesetzt, wie neue Tools. Drei Messeschwerpunkte gibt es generell: Function & Components, Materials & Nature  und Textile & Machinery .

„Für uns war es neu, so eine rein digitale Messe zu organisieren“, sagt Matthias Pollmann, Geschäftsbereichsleiter Messemanagement im Videocall. „Da ist vieles anders.“ Nach wie vor gehen Aussteller-Anmeldungen ein – auch so ein Unterschied zur nicht-digitalen Messe. U.a. sind aktuell dabei: Hettich, Häfele, Blum, Vauth-Sagel, Grass, Kesseböhmer, Schüco Alu Competence, Titus, Samet, Rehau, Hawa Sliding Solutions, Hailo, Agoform, Formenti e Giovenzana, Sugatsune, Mesan, Servetto, Elektra, Halemeier, Schattdecor, Impress, Surteco, Continental, Unilin, Fantoni, Sonae Arauco, Grupo Alvic, Senosan, 3B, Europlac, das American Hardwood Council, Leggett & Platt International Bedding, Global Systems Group, Spühl, Masias, Fecken-Kirfel, Albrecht Bäumer, Vita Group, Boyteks. Man nehme auch bis zum letzten Tag Anmeldungen an, so die Kölner. Das Onboarding geht dann zügig vonstatten.

In diesem Jahr steht allen Ausstellern ein unbegrenztes Kontingent an Freikarten zur Verfügung. Bei den Ausstellern, denen man mit der Plattform zahlreiche Möglichkeiten für Show und Vernetzung gibt, kann Pollmann wesentlich genauer sagen, wer und wie viele ab Anfang Mai dabei sein werden. „Wir werden auf jeden Fall dreistellig ins Ziel gehen“, sagt Pollmann. Mit den Zahlen der klassischen Interzum, wo zuletzt über 1.800 Aussteller dabei waren, ist das natürlich nicht zu vergleichen. Doch der überwiegende Teil der Zugpferde ist an Bord. Man kann das schon so sagen: Die digitale Interzum ist durchaus ein gemeinsamer Kraftakt der Messegesellschaft und vor allem der großen Beschlagspezialisten. Die Leitmesse soll 2023 wieder als großer Liveevent über die Bühne gehen. 2021 durfte deshalb nicht ins Wasser fallen. Häfele-Chefin Sibylle Thierer etwas sagt: „2023 wird dann wieder richtig gut. Ich bin mir sicher, dass die Interzum für uns dann als absolute Leitmesse wieder zu alter Stärke zurückfinden kann – mit neuen Features und digitalen Ergänzungen, aber als starke Messe vor Ort in Köln.“

Das umfangreiche Vortragsprogramm der diesjährigen „Digizum“ beginnt morgens am 4. Mai, dem ersten Messetag. In der Digital-Variante wird es außerdem auch die Trend-Stage geben, deren Vortragsprogramm erneut von Katrin de Louw zusammengestellt wurde. Auch hier beginnt das Programm am 4. Direkt los geht es mit der Verleihung der Interzum Awards, für den sich die Unternehmen bis zum 12. April bewerben konnten. Nach der Vergabe der begehrten Preise „spielen wir ein buntes Programm, bei dem die Inhalte so vielfältig gemischt sind, dass für jeden etwas Passendes dabei ist“, verspricht de Louw im Messe-Blog der Kölner. „Themen wie die Digitalisierung, Nachhaltigkeit, gesellschaftlicher Wandel durch Megatrends sowie internationale Designtrends spielen dabei ebenso eine wichtige Rolle, wie praxisnahe, neue Produkte für Hersteller und Einrichter.“ So sind recycelte Beschichtungen, vegane Holzwerkstoffe, das Recycling von Holzwerkstoffen und Möbeln oder hybride Vermarktung für Hersteller einige der Themen. Alle Nutzer können auch schon ein paar Tage vor dem offiziellen Start auf die Plattform, um sich umzusehen und mit den Features vertraut zu machen. Ein Online-Soft-Opening sozusagen. 

Besonders stolz sind sie in Köln auf den oben abgebildeten „Discovery Graph“, ein digitales Netzwerk-Tool. Dieses schlägt dem User, egal ob Aussteller oder Besucher, algorithmusbasiert potenzielle Kontakte vor, wobei der Algorithmus auf Produktinteressen zurückgreift, die jeder User in seinem persönlichen Profil pflegen kann und auch sollte.

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