Gutmann Hauben

Wieder beim Amtsgericht

31. März 2021, 13:59
Gutmann-Chef Manuel Fernandez

Ein wenig hat es etwas von einem Déjà-vu: 2018 war Exklusiv-Hauben Gutmann bereits einmal in die Insolvenz gerutscht. Damals lief es allerdings als eine Sanierung in Eigenverwaltung. Tatsächlich brachten der geschäftsführende Gesellschafter Manuel Fernandez und Co-Geschäftsführer Helmuth Rauscher das Unternehmen wieder auf die Spur. Nach rund einem Jahr hieß es dann vom Amtsgericht Pforzheim: „Das Verfahren wird nach rechtskräftiger Bestätigung des Insolvenzplans aufgehoben."

Jetzt hat sich die Lage abermals zugespitzt: Gutmann hat beim zuständigen Gericht einen Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens gestellt. Holger Blümle von der Kanzlei Schultze & Braun, bereits mit dem Unternehmen vertraut, wurde zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt. Am Dienstag hatte bereits Küchennews über den Crash berichtet.

Dass dieser Schritt notwendig wurde, wird offiziell in einer Mitteilung so erklärt: „In Folge der gravierenden wirtschaftlichen Einschnitte aufgrund der COVID-19 Pandemie und der damit einhergehenden Beschränkungen der Lieferketten hat die Gesellschaft die für 2020 avisierten Ziele nicht im vollen Umfang erreichen können.“

Jetzt sollen die „eingeleiteten Restrukturierungsmaßnahmen weiter umgesetzt werden“. Vor allem geht es wohl um eine „Optimierung der Produktionsprozesse“ und darum, Kunden weiterhin ohne Unterbrechung zu beliefern. Der Kundenservice stehe nach wie vor für alle Fragen zur Verfügung.

Von Gutmann heißt es außerdem, dass man sich bereits „die Unterstützung erfahrener Partner gesichert“ habe. 

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