Rotpunkt: Nachhaltigkeits-Ritterschlag

Rotpunkt

Nachhaltigkeits-Ritterschlag

07. November 2022, 11:19
So soll es aussehen: UN17-Village in Kopenhagen

Eine komplett auf Nachhaltigkeit ausgerichtete Wohnsiedlung entsteht unter dem Namen UN17-Village gerade in Dänemark, am südlichen Stadtrand von Kopenhagen. Bis 2024 sollen hier auf 35.000 qm über 500 Wohnungen und Lebensraum für mehr als 800 Menschen entstehen. Der Name UN17-Village ist von den 17 Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen abgeleitet. Dass der ostwestfälische Küchenbauer Rotpunkt hier den Zuschlag für die 536 Küchen dieses Projekts bekommen hat, kann man also durchaus als Ritterschlag in Sachen Nachhaltigkeit werten.

Die 17 „United Nations’ Sustainable Development Goals” gehen weit über Einzelaspekte des Umweltschutzes, der Kreislaufwirtschaft oder der Reduzierung des CO2-Fußabdrucks hinaus.

Entwickelt wurde das Wohnprojekt vom Immobilieninvestor NREP in Zusammenarbeit mit der Lendager Group und den Unternehmen Sweco Architects, MOE und CG Jensen. Schon beim Bau der insgesamt fünf Wohnblöcke werden ausschließlich Upcyclingmaterialien eingesetzt. Jeder Wohnblock verfügt über einen Dachgarten und eine Regenwassersammelanlage. Strom wird mit Solarkraft erzeugt, einige Gebäude sind sogar energiepositiv geplant, werden also mehr Energie erzeugen als verbrauchen. Ein weiterer zentraler Punkt ist ein eigener Wasserkreislauf samt Abwasserrecycling.

Beworben hat sich das Bünder Unternehmen mit seiner Greenline-Linie, für die die emissionsarme, zu 90 Prozent mit Recycling-Holz gefertigte Pfleiderer-Platte BioBoard Gen2 eingesetzt wird. Mit dem Produkt allein war es aber nicht getan. Im Rahmen des Bewerbungsprozesses musste Rotpunkt beispielsweise darlegen, wie es um die gerechte Bezahlung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern oder deren Gesundheit und Zufriedenheit bestellt ist, wie Geschlechtergleichstellung praktiziert wird und nach welchen Kriterien Lieferanten ausgewählt werden.

Es sei im Ausschreibungsverfahren zudem um konkrete Betriebsabläufe gegangen, die energieeffiziente Maschinen und die Nutzung erneuerbarer Energien umfassen ebenso wie Verschnittoptimierung und Sparsamkeit bei Verpackungsmaterialien oder Logistik. Die ersten Rotpunkt-Küchen werden in Kopenhagen bereits installiert, von der Single- bis zur Familienküche.

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