Besuch bei Smeg in München

Smeg (Video)

Neue Denke

06. Dezember 2021, 13:50
Olaf Nedorn, Geschäftsführer Smeg Deutschland

Italienische Marken haben, gerade wenn`s ums Kochen geht, in Deutschland einen guten Klang. Auch der Hausgeräte-Hersteller Smeg profitiert davon. Mit Olaf Nedorn hat Smeg Deutschland nun auch jemanden an der Spitze, der die Strukturen hinter der Marke an den hiesigen Markt und die Erwartungen der Kunden anpasst.

Lieferfähig zu sein – das gehört in diesen Zeiten vielleicht zu einem der wichtigsten Voraussetzungen für ein brummendes Geschäft im Gerätesegment. Und die Vernetzung? Die gilt aktuell vielleicht als eine der größten Bremsen, denn die gesunkene Verfügbarkeit der dafür notwendigen Chips bringt manchen Marktteilnehmer ins Schwitzen und Händler wie Endkunden zur Weißglut. Einige Marken, gerade im Premiumsegment und solche mit hoher Fertigungstiefe, ziehen aus der gegenwärtigen Situation ihren Vorteil. Smeg gehört sicher dazu. Hintergründe dazu erfahren Sie in unserem kurzen Video, das wir im Münchner Smeg-Store im Glockenbachviertel gedreht haben.

 

 

Smeg Deutschland ist mit seinen rund 70 Mitarbeitern klar auf Wachstumskurs. Zwar wachsen die Kleingeräte stärker noch als die Großgeräte. Dennoch, so Olaf Nedorn, Chef von Smeg Deutschland, liege das Wachstum insgesamt im „hoch zweistelligen Bereich“ und über dem Markt. Die Kleingeräte sieht er dabei sozusagen als „trojanisches Pferd“, über die man beim Endkunden vielfach erst das Bewusstsein dafür schafft, dass Smeg deutlich mehr macht als nur Küchenmaschinen und bunte Kühlschränke. ___STEADY_PAYWALL___Ein Drittel des Umsatzes erwirtschaftet Smeg mit Kleingeräten, ein Drittel mit bunten Kühlschränken und ein Drittel mit weiteren Großgeräten. Beigetragen zum brummenden Geschäft hat laut Nedorn die Fokussierung auf den Premiumbereich und den Fachhandel, genauso wie eine hohe Fertigungstiefe in den italienischen Werken, die letztlich auch dazu beigetraten hat, die Lieferfähigkeit während der Pandemie aufrechtzuerhalten.

Bei 720 Mio Euro Umsatz lag Smeg insgesamt im Jahr 2020. Und auch die Vorzeichen für dieses Jahr sehen sehr gut aus. Die wichtigsten Länder im Export: Großbritannien, gefolgt von Frankreich und Deutschland, die sich regelmäßig ein Kopf-an-Kopf-Rennen liefern, und den Nordischen Ländern. Europa umfasst etwa 70 bis 80 Prozent des Gesamtumsatzes. Aber auch in Übersee kennt man die Marke:  Ein starkes Standbein hat der italienische Gerätebauer beispielsweise in Australien und auch das Geschäft in den USA nimmt an Bedeutung zu.

Rund 2.000 Fachhandelsparter zählt Smeg hierzulande, die durch eine Vertriebsmannschaft betreut wird, die man seit März 2021 getrennt ist in die Bereiche Möbelhandel und Elektro-Haushaltswaren. Vertrieblich wolle man einfach mehr PS auf die Straße, sagt Nedorn. Riesenschritte, so Nedorn, habe man aber auch im After-Sales-Service gemacht. Der Kundendienst wurde weiter ausgebaut und neu strukturiert.  

Noch gibt es im deutschen Markt für Smeg noch viel Luft nach oben. Die Marktanteile weiter auszubauen, gehört denn auch zu den erklärten Zielen von Nedorn. Seit er bei Smeg Deutschland die Zügel in der Hand hat, zeigen sich auch schon erste Fortschritte. Bei Küchenmaschinen, im Espressobereich und bei den Geschirrspülern klettere die Marktanteile nach oben. Aber natürlich ist das Ziel auch eine weitere Steigerung im Einbau-Segment.

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